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Geschichtliche Daten

Der Beginn der Erneuerung auf dem Kurescek

Die Glaubwürdigkeit der Botschaften

Wesentliche Akzente der Botschaften vom Kurescek

Die Meinung des Herrn Erzbischofs Dr. Alois Sustar über die Botschaften

Maria leitete die Erneuerung der Kirche

Die Botschaften der Königin des Friedens
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Die Botschaften Königin des Friedens 1991:
 
 
 

Kurescek, 5. Jänner 1991

Fürchtet euch nicht, ich bin mit euch. Bleibt treu auch in den Prüfungen, die euch bevorstehen.

Betet, betet viel für die Priester und liebt sie. Viele sind in argen Prüfungen, besonders jene, die das Gebet vernachlässigen oder es schon ganz aufgegeben haben und die oberflächlich das heilige Meßopfer feiern. Bei diesen beginnt rasch die Treue zu Gott, zur Kirche und zu den Versprechen zu bröckeln; deshalb haben sie keine Kraft, um für die Reinheit des Geistes und des Leibes zu sorgen.

Priester, meine geliebten Söhne! Bereitet sorgfältig die Versöhnung vor. Betet für euch selber, damit ihr in den Prüfungen siegt; betet besonders für die Priester-Mitbrüder, die in Gefahr sind, liebt sie und verlaßt sie nicht. Bleibt der Kirche, eurem Bischof und euren Versprechen treu. Ich helfe euch, vertraut mir!

Ich, eure Mutter, die Königin des Friedens, segne euch und alle, die ihr mir anempfohlen habt.

Kurescek, 2. Februar 1991

Ich bin allen dankbar, die ihr mich auch hier besucht. Besonders dankbar bin ich den wenigen Priestern, die ohne Angst meine Botschaften annehmen, und ich segne sie noch besonders.

Wieder lade ich die Gläubigen und die Priester der Charismatischen Erneuerung ein, mir mit Vertrauen zu folgen und meine Botschaften aus Medjugorje und vom Kurescek zu verwirklichen.

Mit einem besonderen Wunsch lade ich alle Söhne und Töchter von Johannes Bosco ein, meine Botschaften anzunehmen, sie zu leben und sie in ihren Reihen und unter den Menschen, die ihnen anvertraut sind, zu verbreiten.

Ich wünsche, daß die Pfarren Zelimlje, Golo und Ig sich nach sorgfältiger Vorbereitung meinem und meines Sohnes Herzen weihen. Diesen sollen noch andere Pfarren folgen. Die Weihe soll feierlich sein. Danach sollen sich die Pfarren im Geiste der Weihe erneuern und sich dem mächtigen Wind der Liebe meines und meines Sohnes Herzen überlassen.

Die Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen, die diesen Wind, der aus unseren Herzen weht, spüren werden, sollen die Seelen der Familie der Herzen Jesu und Mariens werden. Sie sollen dafür sorgen, daß sich auch Laien der Familie unserer Herzen anschließen.

Ich wünsche, daß es jede Woche eine Stunde der Vertiefung in das Geheimnis meines und meines Sohnes Herzen gibt. Alle Mitglieder der Familie der Herzen Jesu und Mariens sollen bei dieser Stunde anwesend sein, wenn es nur irgend möglich ist.

Bereitet euch mit Gebet und Fasten auf die Versöhnung vor, damit ihr am Frieden Gottes teilhabt.

Betet, betet für den Frieden in der Welt. Satan greift mit ganzer Kraft den Weltfrieden an und bedroht ihn. Auch die Kirche wird stark geprüft. Das Gebet, das Fasten und das Leben nach dem Evangelium sind die stärkste Waffe gegen die schrecklichen Mächte des Bösen.

Ich, eure Mutter, die Königin des Friedens, bin mit euch. Fürchtet euch nicht! Lebt meine Botschaften. Gott ist allmächtig, deshalb ist nur Er euer Friede und euer Sieg.

Mein Segen soll euch begleiten, besonders jene, die mir treu sind, und jene, die ihr mir anempfohlen habt.

Ig, 2. Februar 1991

Bei der hl. Messe, während des Vater unser: 

Die Krönung des Festjahres der Pfarre Ig soll die Übergabe und Weihe der Pfarre an mein und meines Sohnes Herz sein. Das wünscht eure Mutter, die Königin des Friedens. Froh über die große Zahl meiner Töchter und Söhne grüße und segne ich euch.

Kurescek, 2. März 1991

Gelobt sei Jesus Christus! Geliebte Töchter und Söhne! Horcht auf die Fastenzeit, die euch zur Bekehrung einlädt. Verrichtet Taten der Buße. Betet, betet viel und unterstützt das Gebet mit Fasten. Betet für den Frieden und die Versöhnung.

Ich wünsche, daß ihr im Frieden und in der Liebe lebt. Habt einander gern und liebt einander. Beobachtet nicht die anderen, um deren Schwächen festzustellen. Seht in ihnen das, was nachahmenswert ist und was Gott in ihre Herzen eingepflanzt hat.

Priester, meine geliebten Söhne! Ich bin nicht betrübt, weil viele von euch meine Botschaften nicht ernstnehmen, traurig aber bin ich, weil ihr euch nicht in einer Weise in mein Herz vertieft, wie die Kirche sie schon längst empfiehlt. Diese kommen bei meiner Hilfe, meinen Fürbitten und meinem Segen zu kurz. Ich lade euch ein, euch in Gebet und Meditation mit mir zu treffen. Vertieft euch in mein Herz.

Ich freue mich über die große Zahl der Menschen, die ich kommen sehe, um mir zu begegnen. Eure Besuche bei mir sind das Zeichen, daß in euren Herzen die Liebe und das Vertrauen wachsen, deshalb segne ich euch. Ich segne auch alle, die ihr mir anempfohlen und für die ihr gebetet habt.

Kurescek, 6. April 1991

Gelobt sei Jesus Christus! Ich bin euch dankbar für eure Treue, bin aber traurig wegen jener, die bei den Vorarbeiten der Feiern der Versöhnung bestens mit mir mitarbeiten könnten, und die meinen Wunsch der Welt mitteilen könnten, sie haben aber ihre Mitarbeit mit mir und mit jenen aufgegeben, die herzlich wünschen, daß mein Wunsch sich erfüllt. Es schmerzen mich das Mißtrauen, die Zweifel und der Unernst angesichts meiner Botschaften. Obwohl es so viel Unernst gibt, werden viele Menschen die Gnade der Versöhnung erleben, in so manche Familie werden wieder Friede und Treue zurückkehren. Mein glühender Wunsch nach Versöhnung wird auf Kurescek und in meinen anderen Kirchen, wohin die Sucher des Friedens und der Versöhnung Zuflucht nehmen werden, entflammen. Ich bin doch die Königin des Friedens.

Ich bin froh über eure Mitarbeit mit mir und mit der Gnade Gottes, bin aber traurig wegen eurer Lauheit und eures Unernstes. Wer nicht mitarbeitet, wird nicht verloren gehen, doch er wird für viele Gnaden beeinträchtigt sein.

Meine geliebten Söhne, die Priester, lade ich zur Mitarbeit mit mir ein. Sie sollen sich hüten vor der List des Satans, besonders vor dem Mittel, mit dem Samson überlistet worden ist. Laßt euch nicht verblenden wie Samson, damit ihr nicht Opfer eures eigenen Ruins werdet.

Seid meine treuen Kinder, ich werde euch helfen. Seid mutig, obwohl ihr wenige an der Zahl seid, ich bin mit euch.

Ich segne euch alle! Tragt meinen Segen in eure Häuser und überallhin, wo ihr wohnt.

Kurescek, 1. Mai 1991

Gelobt sei Jesus Christus! Ich freue mich, daß ihr, so viele Verehrer meines und meines Sohnes Herzen, zu mir gekommen seid und auf meine Einladung zur Versöhnung gehört habt. Ich werde für alle bitten, die ihr die Versöhnung wünscht, die ihr zu vergeben wünscht und die ihr wünscht, daß euch vergeben werde! Ich werde für alle bitten, die ihr euch hier versammelt habt, und für jene, die irgendwo ihre Hände zu meinem Sohn erheben und den Frieden für sich und für andere wünschen. Kurescek und alle meine Kirchen sollen Orte der Versöhnung und der Danksagung für den empfangenen Frieden sein.

Alle, die ihr Versöhnung sucht, verrichtet auch die sakramentale Versöhnung. Vergebt, damit euch vergeben wird. Stärkt euch mit dem Leib meines Sohnes! Alle, die ihr aufrichtig seid, werdet den Frieden erleben. Unter euch gibt es einige, die nicht wegen der Versöhnung hierher gekommen sind; sie werden ohne meinen Segen von hier weggehen.

Priester, meine geliebten Söhne, ich wünsche, daß ihr euch immer mehr in die Bedeutung eures Berufes vertieft und erkennt, was für eine Arbeit ihr im Dienst der Versöhnung verrichtet. Seid mit dem Herzen in diesem erhabenen und gnadenvollen Dienst!

Alle, die ihr bei mir versammelt seid, nehmt teil an meinem Segen und Frieden. Reicht allen eure Hand, denen ihr vergebt, damit auch sie euch vergeben. Wem ihr die Hand nicht reichen könnt, reicht sie ihm dem Wunsche nach und im Geiste.

Tragt meinen Frieden und erteilt ihn allen Menschen. Ich segne euch und gebe euch meinen Frieden.

Kurescek, 4. Mai 1991

Bei der 13. Station des Kreuzwegs: 

Gelobt sei Jesus Christus! Liebe Verehrer von Gottes Frieden und Gerechtigkeit, übergebt durch mich alle Schmerzen wegen des Unrechts, das die Menschen euch angetan haben oder das ihr den anderen verursacht habt und wegen der fehlenden Kraft zur Vergebung. Ihr werdet Kraft und Liebe bekommen und so imstande sein zu vergeben. Trinkt euch satt am himmlischen Frieden in meinem und meines Sohnes Herzen und schenkt den Frieden auch den anderen. Wenn ihr jene segnet, die euch nicht mögen, werdet ihr selbst gesegnet sein.

Vergebt, vergebt! Sorgt für Gottes Gegenwart in den Familien, und der Friede wird mit euch sein.

Ich bin froh, weil ihr aus Liebe zu mir die Schwierigkeiten wegen des schlechten Wetters überwunden habt. Ich werde mit euch beten, damit euch mein Sohn reichlich segnet.

Priester, meine geliebten Söhne! In meinem Herzen ist Freude, weil ihr auch hier im Dienst des Opfers und der Versöhnung des Sohnes seid. Betet für eure Brüder, die Priester, auch für jene, die euch nicht verstehen, euch widersprechen und euch verurteilen. Liebt einander und seid sorgsame Hirten und Ärzte der Seelen, die euch anvertraut sind und um Arznei für ihre Seelen zu euch kommen.

Mit freudigem Herzen segne ich euch. Ich segne alle, die ihr vergebt, und jene, denen ihr vergeben habt.

Kurescek, 11. Mai 1991

Gelobt sei Jesus Christus! Voll Freude ist mein Herz, weil in euch die Liebe siegt, daß ihr vergeben könnt und Kraft sucht im Dreieinigen Gott. Mit freudigem Herzen bete ich für euch, ihr seid ja meine Kinder.

Heute habe ich für euch einen besonderen Versöhnungswunsch: Vergebt, damit ihr endlich euren Priestern vergeben haben werdet, wenn sie euch einmal etwas verletzt haben oder euch die Art, wie sie handeln, nicht gefällt. Vergebt ihnen, wenn sie vielleicht nicht eifrig genug und wenn sie einmal kein gutes Vorbild sind. Betet für sie, denn durch sie empfangt ihr Gnade um Gnade.

Auch ein stacheliger Baum kann neben der fruchtbaren Rebe schöne Trauben tragen, weil die Rebe ihn mit ihren Sprößlingen umarmt. Seid eins mit den Priestern, wie der himmlische Vater eins ist mit dem Sohn. Die Glieder des Leibes dürfen untereinander nicht unverbunden sein.

Priester, meine geliebten Söhne! Auch für euch habe ich einen besonderen Wunsch: Vergebt eurem Bischof, wenn ihr ihm etwas übelgenommen habt, und so auch einander. Ihr alle seid Arbeiter im Weinberg eines Herrn. Seid demütig und vergebt auch den Schäflein, die ungehorsam sind. Der Ungehorsam ist ein Zeichen von Krankheit, für diese aber sind Arzneien nötig.

Mit großer Freude werde ich euch unterstützen und mit euch beten, damit ihr eins bleibt im mystischen Leib, dessen Haupt mein Sohn ist. Liebt einander, seid geduldig miteinander und vergebt einander! Ich freue mich mit euch und segne euch!

Kurescek, 18. Mai 1991

Gelobt sei Jesus Christus! Die Freude, die ich wegen eurer Liebe zu mir und zu meinen Wünschen empfinde, wird mit reichem Segen und Frieden belohnt. Ihr alle werdet lebendige Zeugen sein. Eine besondere Freude sind mir die Priester, die an diesen Ort gekommen sind, um das heilige Opfer zu feiern, und die im Dienste der Versöhnung sind.

Alle, die ihr euch um Versöhnung bemüht, empfangt den Frieden des Sohnes, welcher der einzige Weg ist, auf dem ihr euch an der Wahrheit sättigen werdet, die euch befreit und in das Leben führt. Wer diesen Weg nicht betritt, hat nicht teil am Frieden und an der Versöhnung, stärkt sich nicht und befreit sich nicht mit der Wahrheit. Wenn ihr am Leben teilhaben und ins Leben hineinkommen wollt, entsagt eurem Weg und euren Wahrheiten.

Ich segne euch immer, auch dann, wenn einige mich mit Lauheit, Unglauben und Ungehorsam betrüben. Heute segne ich euch alle mit großer Freude. Tragt meinen Segen in eure Häuser, besonders noch zu denen, die sich euren Gebeten an diesem Ort empfohlen haben. Mein Segen und mein Friede möge alle Kranken stärken, die hierher gekommen sind, und alle jene, die mich in meinen Kirchen gerne besuchen möchten, aber es nicht können.

Kurescek, 25. Mai 1991

Ich segne alle zahlreichen Verehrer meines und meines Sohnes Herzen, die uns an diesem Ort und in anderen Kirchen besucht haben. Es wurden viele Lichter der Versöhnung angezündet. Zündet noch weiterhin Lichter der Versöhnung und des Friedens an!

Alle, die ihr in diesem Monat den Frieden und die Versöhnung mit euch selbst, mit den Menschen und mit Gott gefunden habt, seid meine lebendigen Zeugen. Die Taten der Versöhnung sind nicht beendet. Setzt sie fort, betet für die Vergebung und bezeugt mit Akten der Versöhnung einander die Liebe. Ich werde euch unterstützen und auch auf jene warten, die noch nicht den Weg zu meinem Herzen gefunden haben.

Priester, meine geliebten Söhne! Ich bin sehr froh über alle jene, die ihr in demütiger Liebe der Versöhnung dient und Lichter der Versöhnung unter Priestern und Gläubigen anzündet. Ich freue mich über die Versöhnung zwischen euch in den Beziehungen zu den Bischöfen und zu allen Menschen. Löscht dieses Feuer nicht aus! Die Wunden wegen der Verdemütigungen und des Spottes darüber, daß ihr mir ergeben seid, sollen euch nicht traurig machen. Vergebt und liebt! Ihr, die ihr das Wirken meines Herzens gespürt habt, werdet Zeugen meiner Liebe. Den anderen werde ich mich selbst offenbaren.

Euer Erlebnis der Versöhnung möge sich in eine große Glut der Liebe wandeln. Gebt Zeugnis für mich mit euren Taten!

Freudig segne ich euch. Tragt meinen Frieden mit euch. Ich segne alle, die sich euch empfohlen haben und für die ihr gebetet habt.

Kurescek, 8. Juni 1991

Gelobt sei Jesus Christus! Meine lieben Söhne und meine lieben Töchter! Ich freue mich sehr über alle, die ihr mit dem Glauben durch mein Herz in das Herz meines Sohnes Zuflucht nehmt. Von neuem lade ich euch ein, daß ihr euch mit der Speise nährt, die euch sättigen wird, damit ihr nicht mehr hungern werdet, und daß ihr euch mit lebendigem Wasser satt trinkt, damit ihr nicht mehr dürsten werdet. Nur in der Kraft dieser Speise und dieses Trankes werdet ihr die Geheimnisse meines und meines Sohnes Herzen entdecken. Das braucht ihr, damit ihr auf diesem Weg gehen und bis zum Ziel kommen könnt. In den Seelen all jener, die die Schatzkammer unserer Herzen nicht kennen, ist große Armut.

In der Kraft des Brotes und des Trankes werdet ihr leicht den Gelübden treu bleiben, die ihr Gott und der Kirche gegeben habt.

Alle Töchter und Söhne lade ich ein, einander zu lieben und ihre Priester zu lieben. Kommt zu mir, ich werde immer mit euch sein. Fürchtet nicht die dunklen Wolken.

Priester, meine geliebten Söhne! Ich bin euch für euren Gehorsam und das Vertrauen dankbar. Zündet die Fackel der Liebe zu meinem und meines Sohnes Herzen bei anderen Priestern an, die noch immer mir gegenüber und in ihrem priesterlichen Dienst lau sind. Das tut unseren Herzen sehr weh.

Ich bin allen dankbar, die meine Einladung annehmen. Die Schar, in der ihr lebt, bedarf des Lichtes, vermittelt es, seid Licht! Ich, eure Mutter, bin mit euch.

Ich segne euch alle und bete mit euch für jene, die ihr mir anvertraut habt. Bleibt meine treuen Kinder.

Kurescek, 6. Juli 1991

O seliger Friede, den euch mein Sohn auf meine Fürbitte hin in diesen schlimmen Tagen gibt. Wer in dieser Prüfung unruhig ist, soll beten; sein Herz wird sich beruhigen, und er wird Vertrauen in meine Fürbitte bekommen.

Vergebt und strebt nach Frieden und Versöhnung. In eurer Seele soll der Ruf Johannes des Täufers widerhallen: 'Bekehret euch und tut Buße!' Wenn ihr euch bekehrt habt, wird das Königreich Gottes und der Friede bei euch sein.

Erneuert das Gebet in den Familien. Vereinigt euch in Gebetsgruppen, in kleinen und großen. Ruft nicht den Zorn Gottes auf die Gegner herab, sondern segnet sie und betet für sie. Die Gebetsgruppen, wenn auch nur aus zwei Menschen bestehend, sind Brennpunkte der Gnaden und kleine Lichter für jene, die in der Finsternis sind.

Ich freue mich über die große Schar meiner Kinder an diesem Ort des Friedens, denn eure Liebe zu mir hat die Angst überwunden, die Satan unter euch gesät hat.

Ich wünsche, daß ihr euch am 5. August auf dem Kurescek versammelt, um den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist zu preisen und dafür zu danken, daß ich eure Mutter bin.

Schämt euch nicht des Namens meines Sohnes und meines Namens. Jene, für die mein Sohn die Erlösung bedeutet und die ihr meine Kinder seid, grüßt einander mit dem christlichen Gruß: Gelobt sei Jesus Christus und Maria!

Ich segne euch, vertraut mir!

Kurescek, 3. August 1991

Liebe Verehrer meines und meines Sohnes Herzen! Von neuem lade ich euch ein, mehr für den Frieden zu beten. Wenn ihr alle, die ihr dem Namen Christi angehört, ein wahres Licht wäret, dann wäre mehr Licht unter den Menschen und auch unter den Machthabern. Übergebt euch durch meinen Sohn in das vollkommene Eigentum des Vaters, damit Er euch durchsäuert und mit dem Licht der Erlösung durchstrahlt.

Betet, betet für die Machthaber, die mit Waffen des Hasses das Leben jener bedrohen, deren Hausherr Gott ist. Sie zerstören und töten, weil sie in der Finsternis sind. Erbittet ihnen die wahre Weisheit, damit in ihnen das Gewissen erwache, nach dem Gott ihre Entscheidungen ordnen wird.

Vereinigt euch in den Familien meines und meines Sohnes Herzen. Der Vater hat in des Sohnes Herz den unerschöpflichen Schatz der Gnaden gelegt. Kommt zu mir, mein Herz wird für euch vor dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist schlagen.

Priester, meine geliebten Söhne! Seid euren Gläubigen Licht. Betet viel und ermuntert die Menschen zum Gebet. Es gibt viele Gläubige, die gemeinsam beten möchten, aber keine geistigen Leiter haben, weil manche Priester nicht auf ihre Anliegen hören. Die Gruppen ohne Leitung sind in der Gefahr, abzuirren. Fürchtet nicht die zusätzliche Arbeit; das Gebet darf nicht Belastung sein, denn es bringt Segen und Freude.

Betet, betet viel für den Frieden, für die Gegner und für alle Machthaber. Führt die Menschen in das Leben und die Arbeit für den Frieden ein. Mein Herz wird euch helfen.

Ich segne alle, die ihr mich gerne besucht, und alle, die ihr im Herzen tragt, und noch besonders die Priester.

Kurescek, 5. August 1991

All ihr Lieben, die ihr meiner Einladung gefolgt seid, ich freue mich sehr mit euch. Eine besondere Freude für mich seid ihr Priester, meine geliebten Söhne, weil ihr immer zahlreicher in meine Kirchen kommt.

Lobpreist mit mir den Vater, der die Welt so sehr geliebt hat, daß Er seinen Sohn für die Erlösung der Welt hingegeben hat. Preist mit mir den Vater, weil Er mich zur Mutter Seines Sohnes auserwählt hat. Preisen wir den Sohn, der euch mir übergeben hat und ihr meine Kinder seid. Lobpreisen wir den Vater durch den Sohn, denn Er sendet den Heiligen Geist, der euch stärkt und anspornt.

Euer heutiger Weg, alle Gebete und das Opfer der heiligen Messe sei eure Gabe zur Ehre der Heiligen Dreifaltigkeit und der Dank für mein Herz. Freut euch über das göttliche Erbarmen und über mich, eure Mutter.

Heute segne ich euch mit besonderer Freude.


Kurescek, 7. September 1991

Der Seher ging auf dem Kurescek mit Begleitern zu Fuß auf dem Wege vom Heim zum Gipfel. Auf der rechten Seite sah er eine Kirche mit einem nicht ganz deutlichen Zubau. Die Kirche hielt der Erlöser mit ausgebreiteten Händen über seinem Haupt, so daß der Boden der Kirche sein Haupt berührte. An jeder Ecke stand ein Bischof. Rechts (vom Weg aus gesehen) war das Bild des F. I. Baraga, links das des A. M. Slomsek, links hinten war das Bild des A. Vouk, rechts hinten war das Bild nicht erkennbar. Über dem Ganzen (der Kirche) war die Mutter Gottes. (Anm. d. Übersetzers: Der Seher berichtet:) "Sie sprach unter anderem zu mir: 'Auf diesem Platz soll eine neue, große Kirche gebaut werden mit den Räumen für die Gemeinschaft des Herzens Jesu und Mariens und mit anderen Räumen. Von der neuen Kirche bis zum alten erneuerten Kirchlein soll ein Kreuzweg mit allen Stationen führen. Vor der ersten Station soll die Station sein: 'Der für uns Blut geschwitzt hat'. Die 15. Station soll die Station des Sieges sein - die Auferstehung. Hierin ist auch der jetzige Kreuzweg eingeschlossen. Der ganze Platz mit der neuen Kirche, mit dem Kreuzweg und dem Hügel mit der alten Kirche ist ein dem Gebet geweihter Ort. Die Kirche soll der Heiligsten Dreifaltigkeit geweiht sein, die Kapelle der Gemeinschaft aber dem Herzen Mariens und dem Herzen Jesu.'"

Für persönliche und nationale Prüfungen gibt es ohne Beten und Fasten keine Rettung. Zum wiederholten Male lade ich euch zum Gebet und zum Fasten ein. Seid Licht, lebt meine Botschaften.

Ich segne euch und alle jene, die euch von zu Hause aus begleiten und die sich eurem Gebet empfohlen haben.

Kurescek, 5. Oktober 1991

Gelobt sei Jesus Christus! Heute seid ihr wenige im Vergleich zur großen Zahl von Menschen, die gewöhnlich mein und meines Sohnes Herz erfreuen. Der Ungehorsam des Volkes Gottes gegenüber seinem Schöpfer hat in der Geschichte viel Unheil geboren. Das Nichtverstehen der Zeichen der Zeit ist wie das Gehen eines Blinden in einer unbekannten Gegend.

Viele haben die Zeichen nicht erkannt, deshalb hat der Drache begonnen, das Feuer des Bösen zu speien. Wacht auf, erkennt wenigstens jetzt, wo eure Rettung ist! Nehmt Zuflucht durch mein Herz zum Herzen meines Sohnes! Erneuert den Bund mit der göttlichen Barmherzigkeit! Betet, fastet, entsagt und opfert eure Schmerzen und euch selbst Gott auf dem Altar. Opfert und übergebt eure Gaben nach meiner Meinung, damit das Herz meines Sohnes und mein Herz die Welt zu regieren beginnen.

Ordnet eure Wünsche dem Willen Gottes unter, um nicht das Kommen des Friedens Gottes in eure Herzen, zu den einander bekriegenden Einzelnen und den einander bekriegenden Völkern zu behindern.

Auch euch, Priester, geliebte Söhne, lädt mein Herz noch besonders ein, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Seid für das Volk Gottes Licht und nicht Finsternis. Gebt das Gebet nicht auf, sonst werdet ihr die Zeichen nicht sehen können. Sorgt für die Reinheit eurer Gedanken und Taten, eurer Seelen und Leiber. Die tägliche Heiligung wird Gläubige und Ungläubige anziehen. Wenn ihr euch meinem Herzen nicht entzieht, werdet ihr meine Anwesenheit spüren. Ich bin eure Mutter, deshalb werde ich euch nicht verlassen. Wirkt mit meinem Herzen mit!

Ich segne euch alle, besonders jene, die leiden.

Kurescek, 2. November 1991

Gelobt sei Jesus Christus! Tretet ein in mein und meines Sohnes Herz und stärkt euch mit Beharrlichkeit und Frieden. Für den Frieden ist Beharrlichkeit in glühendem Gebet, in Fasten und Buße notwendig. Betet, betet für den Frieden! Opfert eure Leiden auf und ladet die Kranken und Behinderten zum Aufopfern ein, damit statt Haß und Schrecken die Liebe zu herrschen beginnt.

Die Ursache, daß die dunklen Kräfte, die unter euch dieses schreckliche Unheil säen, immer stärker werden, ist die Mißachtung der Wünsche Gottes, die auch meine Wünsche sind. Erlaubt mir, euch zu helfen. Lebt das Evangelium und meine Botschaften, die in dieser Zeit eine besondere Gnade für euch sind.

Priester, meine geliebten Söhne, zweifelt nicht an mir und meiner Hilfe. Gebt acht, wie ihr eure Herde weidet. Seid Licht für sie!

Ich segne alle, besonders jene meiner Kinder, welche mir gehorchen und für den Frieden arbeiten und ihr Kreuz dafür aufopfern. Vergeßt nicht, daß ich eure Mutter bin und die Königin des Friedens; und glaubt daran.

Kurescek, 7. Dezember 1991

Traurig ist mein Herz, weil es auf der Erde so viel Haß und Unfrieden gibt. Es freut mich aber, daß sich die Zahl der Kinder, die mir treu sind, vergrößert.

Betet, daß ihr fähig werdet, die Stimme des Evangeliums zu hören, und daß die Welt meine Hand sehen möge, die ich ihr anbiete.

Meine lieben Töchter und Söhne, heute habe ich einen besonderen Wunsch, den ihr der Welt mitteilen sollt. Beschützt den Heiligen Vater, Johannes Paul II., mit Gebet und Treue. Betet für den untreuen Kardinal, für die untreuen Bischöfe und Priester, welche Spaltung säen und Ärgernis und Untreue dem Heiligen Vater, der Kirche und Gott gegenüber verursachen. Johannes Paul II. ist mein allerliebster Sohn. Hört auf ihn, und in der Kirche und der Welt wird mehr Friede, Einheit und Segen sein.

Priester, meine geliebten Söhne, die Unterlassung des Gebetes ist die Ursache für eure Ohnmacht und die Irrwege von vielen. Das Gebet sei euch ein Bedürfnis und nicht eine Pflicht, weil es die Quelle der Kraft und des Segens ist.

Ich segne alle, die ihr euch bemüht, besonders die Leidenden und Behinderten. Tragt meinen Segen zu allen Einsamen!