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Geschichtliche Daten

Der Beginn der Erneuerung auf dem Kurescek

Die Glaubwürdigkeit der Botschaften

Wesentliche Akzente der Botschaften vom Kurescek

Die Meinung des Herrn Erzbischofs Dr. Alois Sustar über die Botschaften

Maria leitete die Erneuerung der Kirche

Die Botschaften der Königin des Friedens
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Die Botschaften Königin des Friedens 1993:
 

 

Kurescek, 2. Jänner 1993


Der himmlische Vater, der Schöpfer des Alls, hat in Seiner unendlichen Liebe allzeit für das Menschengeschlecht gesorgt. Er hat Sein Volk durch Patriarchen und Propheten geführt. Wenn das Volk den Willen Gottes beachtet hat und danach gelebt hat, begleitete es der Segen, Ungehorsam aber wurde von schlimmen Folgen begleitet.

Auch jetzt führt Gott ebenso sein Volk. Seinen Willen verkündet er durch die Kirche, durch ihre Dokumente, die der Heilige Vater durch Eingebung des Heiligen Geistes veröffentlicht. Ebenso spricht Gott durch mich, die ich eure Mutter bin. Die Dokumente der Kirche, die der Heilige Vater herausgibt, und meine Botschaften sind das Werk des Heiligen Geistes.

Die Menschheit und auch die einzelnen, die nach dem Willen des Vaters leben, begleitet der Segen, Ungehorsam aber hat schlimme Folgen.

Priester, meine geliebten Söhne! Erkennt, was Gott zu euch durch die Kirche und ihre Dokumente spricht, die nach der Eingebung des Heiligen Geistes niedergeschrieben sind. Lebt auch meine Botschaften, die mir mein Sohn aufträgt.

Lehrt die Menschen und ihr werdet eure Verantwortung für die Seelen, die euch anvertraut sind, erfüllen, ihr werdet an Gottes Hilfe und Segen teilhaben, ihr selbst werdet das Wirken Gottes erleben.

Ich bete mit euch für die Gehorsamen und die Ungehorsamen; alle, die bemüht sind, nach dem Willen Gottes zu leben, segne ich aber auch.

 

Kurescek, 6. Februar 1993


Gelobt sei Jesus Christus! Wie wohl ist mir ums Herz, wenn ich euch immer zahlreicher werden sehe. Besonders segne ich jene, die von weither gekommen sind, und diejenigen, die sich bemühen, daß möglichst viele Menschen meine Stimme hören mögen und den Willen der Heiligen Dreifaltigkeit, der euch durch mich mitgeteilt wird; und jene, die sich bemühen, daß meine Stimme auf der ganzen Welt gehört werde.

Von neuem teile ich euch den Wunsch Gottes mit, für den Frieden, für die Einheit in der Kirche zu arbeiten und zu sorgen. Priester und alle Gläubigen, seid mit euren Bischöfen! Betet und bemüht euch, daß der böse Geist, der in die Kirche Uneinigkeit, Ungehorsam und Entzweiung hineinträgt, ohne Kraft und Einfluß bleibt.

Seid einander Licht, Hilfe und Stütze. Urteilt nicht, sondern liebt.

Priester, meine geliebten Söhne! Dank sei allen, die ihr treu seid und nicht auf jene achtet, die bei eurer Liebe zu mir, eurem Eifer und eurer Treue stolpern und fallen. Das Licht zeigt den Weg aus der Finsternis.

Traurig bin ich über jene Priester, die sich zufriedengeben in ihrem Wohlbehagen, in ihren Irrtümern, die entzweit sind, gebunden an die Güter dieser Welt und sogar treulos. Verurteilt sie nicht, betet für sie, liebt sie und zeigt ihnen mit eurem Beispiel den Weg.

Mit großer Freude segne ich alle, besonders die Kranken, mit dem Kreuz Beladenen, und meine treuen Söhne, die Priester, die immer bereit sind, Gott und den Menschen zu dienen.

 

Kurescek, 10. Februar 1993


Am dritten Jahrestag der ersten Botschaft von Kurescek:

Gelobt sei Jesus Christus! Drei Jahre bin ich auf besondere Weise an diesem Ort. Das ist schon seit langem mein Ort. Alle, die ihr die Augen und das Herz offen hattet, konntet in diesen Jahren meine Anwesenheit und mein Wirken sehen und erleben.

Ich verspreche, daß mit dem Bau der neuen, der Heiligen Dreifaltigkeit geweihten Kirche auf dem Kurescek auch die Kirche wachsen und sich geistig bereichern wird. Nicht nur hier, an vielen Orten der Welt werden Kirchen aufleben, die schon beinahe tot sind.

Ich bin die Königin des Friedens. Vertraut mir! Beseitigt die Feindseligkeit und stoppt den Krieg mit Gebet, Vergebung und Aussöhnung.

Der diesjährige Monat Mai soll besonders dem Gebet und der Tätigkeit für die Aussöhnung gewidmet sein, damit die himmlischen Mächte das Böse und die Finsternis besiegen, die zwischen die Völker und in die Kirche eindringen. Vereinigt euch mit mir, und wir werden siegen.

Die Botschaften, die ich in Medjugorje und auf dem Kurescek gebe, ergänzen einander, darum nehmt sie als Einheit an, als eine einzige Anrede Gottes. Nur weniges davon bezieht sich nur auf Kurescek. Die Botschaften sind für die ganze Welt bestimmt.

Priester, meine geliebten Söhne! Heute freue ich mich besonders über alle Priester, die sich mir weihen, sich in meinen Dienst stellen und zu mir pilgern. Ein besonderer Segen seid ihr, meine Söhne, die ihr nicht auf das Anstoßnehmen der anderen achtet und zu mir nach Medjugorje und auf den Kurescek pilgert. Deshalb segne ich euch mit großer Freude, damit ihr noch stärkere Leuchten und lebendige Zeugen sein möget, wie Gott durch mich Seinen Segen ausgießt.

 

Kurescek, 6. März 1993


Wir beteten gemeinsam den Hl. Kreuzweg. Bei der 12. Station (Jesus stirbt am Kreuze) erschien während des Gebetes Maria, die Königin des Friedens. Wie jedesmal fiel ich auf den Boden. Maria sprach: "Siehe, die Liebe Gottes." Darauf verschwand sie, und an ihrer Stelle sah ich drei Kreuze, in der Mitte Jesus und auf den beiden Seiten die zwei Schächer. Als ich zu Jesus aufblickte, verwandelte sich mein Körper in eine einzige furchtbar leidende Masse. Der Schmerz dauerte nicht lange, er wurde durch eine Glückseligkeit und Liebe überdeckt oder vernichtet, die ich bis jetzt noch nie so erlebt hatte. Diese Liebe war nicht mein, sondern die des Herrn. Während dieses Gefühls der Seligkeit und der Liebe hörte ich eine unbekannte, gedämpfte Stimme: " Das ist jene Liebe, die stärker ist als das Leid." Darauf sah ich eine unendliche Menschenmenge. Im Vordergrund waren Priester, Bischöfe, Ordensmänner und Ordensfrauen. Sie waren zwar zwischen den anderen Leuten, doch sie waren in der Mehrzahl. Und die gedämpfte Stimme sagte mir wieder: "Das ist die Menschheit der ganzen Welt und aller Zeiten." Da hörte ich die Stimme Jesu Christi: "Vater verzeih ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."

Vor mir zeigten sich wieder die Kreuze und einige Personen, die unter den Kreuzen standen. Es ertönte ein furchtbares Geschrei mit Beleidigungen. Der rechte Schächer aber schaute zum Herrn und sprach: "Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst." Und der Heiland blickte ihn an und erlöste ihn: "Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein."

Jesus schaut auf uns, auf die ganze Menschenmenge, und sein Blick richtet sich auf eine Frau, die ich als Mutter Maria erkenne. Auf ihrer Rechten steht ein Mädchen, auf der Linken ein Jüngling. Jesus sagt zu Maria: "Frau, siehe dein Sohn!" Dann blickt er den Jüngling und das Mädchen an und sagt: "Sieh, deine Mutter."Als er das sagt, schaut er über die ganze Menge. Eine unbekannte Stimme sagt noch: "Von nun an habt ihr eine Mutter, und sie hat euch."Christus streckt seine Hände aus, als ob sie nicht angenagelt wären, und umarmt die ganze Menge.

Nach dieser Umarmung sah und hörte ich nichts mehr. Als ich zu mir gekommen war, weinte ich vor Glück, Ergriffenheit und einer besonderen Fülle. Es war ein großes Glück, die kurzfristigen schrecklichen Schmerzen zu erleben und das Überfließen dieser Schmerzen in Liebe, mit welcher der Herr die Welt erlöst hat. Das alles ist unbeschreiblich.

 

Kurescek, 3. April 1993


Gelobt sei Jesus Christus! Beim Feiern der größten Ereignisse in der Erlösungsgeschichte der Menschheit, das vor euch liegt, entdeckt mit Staunen die göttlichen Geheimnisse über den Preis, mit dem uns der Vater erlöst hat.

Noch immer rufe ich euch auf und lade zum Gebet ein. Betet und lebt nach dem Evangelium. Nur dies ist eure Waffe gegen das Böse, nur so werdet ihr eure Probleme lösen.

Bewundert nicht die Schönheit meiner Botschaften, sondern nehmt sie an und lebt nach ihnen.

Verharrt in Einheit und bemüht euch um die Einheit in der Kirche. Seid verbunden mit den Priestern und den Bischöfen. Redet und verbreitet keine schlechten Dinge über eure Priester. Auch wenn irgendeiner von ihnen kein guter Mensch ist, ist er als Priester ein Spender der göttlichen Gnaden.

Priester, meine geliebten Söhne! Gebt acht, daß ihr nicht hinter den Schafen geht, die von euch kräftigere Nahrung erwarten. Geht der Herde voran und horcht auf jene, die hungern und dürsten nach dem Gebet und nach dem Wachstum des Geistes. Schaut nicht auf die Mehrheit, die sich mit einer geistigen Oberflächlichkeit zufrieden gibt; schaut vielmehr auf jene kleine Zahl von Schafen, sei es nur eines oder zwei, die mit euch beten wollen und von euch Hilfe zum Wachstum des Geistes erwarten. Diese zwei Schafe sind Samen und Segen für die Pfarre, sie werden nicht allein bleiben.

Öffnet die Herzen, damit ihr den österlichen und meinen Segen empfangen könnt.

Meinen besonderen Segen gebe ich den Behinderten, den Kranken, den Alten und Verlassenen.

 

Kurescek, 8. Mai 1993


Ich bin die Mutter der Kirche, darum seid mit mir wie lebendige Glieder, verwachsen mit dem Leib, dessen Haupt mein Sohn ist. Lehnt den Wildwuchs ab und habt Angst vor ihm. Nur das vollkommene Verwachsensein mit dem Leib der Kirche sichert euch die richtige geistige Nahrung. Der Teil, der vom Leib getrennt ist, ist dem Sterben ausgesetzt.

Ich habe euch schon eingeladen, euch heuer im Monat Mai besonders im Gebet zu vereinen und noch mehr nach dem Evangelium zu leben, denn nur so werdet ihr das Böse der finsteren Kräfte besiegen. Wo immer ihr seid, in welcher Kirche auch immer, verbindet euch mit mir und durch mich mit der Heiligsten Dreifaltigkeit, in der eure Kraft und Rettung ist. Fürchtet euch nicht, wir werden siegen. Ein gesunder Leib, der sich mit reiner Kost nährt, ist gegen Krankheit widerstandsfähig.

Der 13. Mai ist auf besondere Weise mein Tag. Seid an diesem Tag wenigstens eine Stunde mit mir, beten wir zusammen für die Heiligkeit und Treue der Priester und aller, die ein Gelübde abgelegt haben.

Priester, meine geliebten Söhne! Liebt einander und schenkt einander Aufmerksamkeit. Wenn einer krank wird oder fällt, laßt ihn nicht ohne Hilfe. In euren Herzen soll kein Urteil sein, nur die Liebe heilt und hebt die Gefallenen auf. Ich bin mit euch, fürchtet euch nicht. Nur derjenige, der ohne Mutter ist, ist ungeschützt und hilflos, er ist ein Waisenkind, das im Leben gefährlich hin und her geworfen wird. Bleibt bei mir als die geliebten Söhne, und ihr werdet geborgen sein.

Ihr alle, meine Kinder, sorgt besonders für die hilflosen, kranken und alten Menschen. Auch ihr werdet einst hilflos und vereinsamt sein.

Mein Segen begleite und stütze euch. Helft auch den Hilflosen, indem ihr ihnen meinen Segen überbringt.

 

Kurescek, 5. Juni 1993


Gelobt sei Jesus Christus! Die Gier nach irdischen Gütern, Wohlstand und Prunk beschäftigt den Menschen voll. Er hat keine Zeit für gute Taten, für Gebet und auch nicht für Gott. Darum bleibt auch der gläubige Mensch beim oberflächlichen Glauben. Das Licht wird immer schwächer, bis es schließlich erlischt. Die Dunkelheit beginnt zu herrschen, und die dunklen Kräfte erreichen ihr Ziel. Der Freund wird zum Feind, der Angegriffene zum Angreifer. Die Familien zerfallen, gute nachbarliche Beziehungen verändern sich in Spannung und Streit.

Wo die geistige Dunkelheit zu herrschen beginnt, wachsen Hochmut und das Gefühl der Unabhängigkeit von Gott, das Gefühl der Freiheit, was in Wirklichkeit Sklavendienst für die dunklen Mächte ist.

Wenn die Dunkelheit das Licht im Herzen des Priesters, des Christen, welche die Gnade Gottes schon verspürt haben und denen die Offenbarung schon zuteil geworden ist, verdrängt hat, ist mein Schmerz noch größer. Mein Sohn leidet mit mir im mystischen Leib, wenn die angegriffenen Gläubigen sich in Angreifer und Sucher des Unfriedens und der Feindschaft verwandeln. Deshalb lade ich euch ein und rufe euch auf, das Evangelium und die Botschaften zu leben, die Gott durch mich gibt. Löscht das Feuer der Spannung und der Uneinigkeit in der Kirche. Bleibt dicht an der Seite des Heiligen Vaters und eurer Bischöfe. Zur Einheit mit den Bischöfen lade ich besonders meine geliebten Söhne, die Priester, ein.

Wegen der Treue zu Gott, zum Evangelium und meinen Botschaften und und wegen der geistigen Vertiefung werdet ihr viele Verurteilungen, Anfeindungen, Unterstellungen und sogar Lügen erfahren. Tröstet euch damit, daß euer Erlöser vor euch das alles erfahren hat und er es durch euch auch heute noch erfährt.

Ihr seid nicht allein, mit euch bin ich, eure Mutter und mein Segen.

 

Kurescek, 3. Juli 1993


Gelobt sei Jesus Christus! Ich freue mich mit euch, die ihr eng an meiner Seite seid, daß sich in der Welt die Stimme verbreitet, die die Heiligste Dreifaltigkeit durch mich an alle Menschen richtet. Meine Ratschläge, Warnungen und Anleitungen dringen sehr langsam in die Herzen der Menschen, euch allen aber bin ich dankbar, die ihr ein leuchtendes Vorbild seid. Euer Gehorsam zum Evangelium und zu mir ist eine Botschaft für jene, auf die ich noch warte, daß sie ihre Herzen für das Licht und die Gnade, die durch mich vom Himmel kommt, öffnen. Ich bange aber um jene meiner Kinder, die mit Unglauben, Mißtrauen und Hartnäckigkeit verhindern, daß meine Flamme stärker leuchtet . Darum lade ich euch ein, allen zu verzeihen und mit mir für sie zu beten. Verzeiht auch dann, wenn euch die Pfeile der Demütigung, Verdächtigung, Vorwürfe und Unterstellungen treffen.

Seid wachsam und treu, denn ihr lebt in sehr ernsten Zeiten, aber noch ernstere Zeiten stehen euch bevor. Denkt über den Inhalt meiner Botschaften nach, lebt nach ihnen und vermittelt sie anderen. Alle meine Töchter und Söhne, seid Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Verkündigung der göttlichen Liebe und Gnade, die euch die Heiligste Dreifaltigkeit durch mich sendet. Das ist

kein neues Evangelium, das ist die himmlische Hilfe für das Leben nach dem Evangelium und für den Schutz vor der Gefahr, die euch droht. Gott wünscht, daß alle Menschen selig werden. Darum spricht er durch mich und gießt eine besondere Gnade auf die Menschheit aus.

Priester, meine geliebten Söhne! Ihr alle, die ihr euch mir und den Botschaften des Herrn, die er euch durch mich gibt, öffnet, seid meine Freude. Traurig aber bin ich über jene, die sich den Dokumenten verschließen, die in der Kirche durch den Heiligen Geist entstehen. Die Unkenntnis der kirchlichen Dokumente verursacht ein sich Stemmen gegen den neuen geistigen Wind, der die Kirche erneuern und sie vor den Strömungen des bösen Geistes und der dunkle Mächte, auf die ich euch schon aufmerksam gemacht habe, beschützen will

Meine Söhne, ihr Priester, ich liebe euch. Ich möchte euch noch enger bei mir haben, damit ihr mich besser hört und die göttliche Sorge, Liebe und Gnade erkennt, die der Himmel durch mich der Kirche für Ihre Sendung schickt.

Kommt, ich warte auf euch. Ich will euch helfen.

Ich segne euch, die ihr hier versammelt seid, und jene, die ihr mir empfohlen habt. Besonders segne ich die Kranken und Schwachen.

 

Kurescek, 7. August 1993


Gelobt sei Jesus Christus! In meinem Herzen ist Freude, weil sich das Flämmchen der Liebe zur Heiligsten Dreifaltigkeit immer mehr entflammt, zu der euch meine Botschaften aneifern, die Gott durch mich der Menschheit gibt. Verbreitet sie auf der ganzen Welt, denn die Botschaften sind der Ausdruck der besonderen Gnade Gottes. Mit dieser Gnade möchte euch die Hand Gottes schützen, die Richtung zeigen und auf Gefahren aufmerksam machen, sie gibt euch die Mittel und zeigt euch die Möglichkeiten, euch durch die Kraft des Heiligen Geistes innerlich zu erneuern, euch erfolgreich gegen die Mächte des Bösen einzusetzen, die mit großer Kraft und List auf Einzelne und auf die Kirche Druck ausüben.

Die Kirche ist erlöst, und sie erlöst. Lebt als erlöste Glieder des Leibes und erlöst. Der Sohn Gottes wurde für alle Menschen geopfert.

Seid wachsam und schafft in der Kirche die Einheit, die Einheit mit den Priestern, Bischöfen und dem Hl. Vater.

Leistet Widerstand gegen das Vordringen der nichtevangelischen Ideen und nichtchristlichen Religionen. Die Bischöfe sind die Hüter des wahren Glaubens, ihr, meine geliebten Söhne, seid ihre Helfer. Darum seid dicht an ihrer Seite. Die Einheit mit den Bischöfen ist eure Schutzmauer.

Betet, betet, und betet noch, um nicht vom rechten Weg abzukommen. Der Rosenkranz ist eure Waffe. Stärkt das Gebet mit Fasten und Werken der Buße.

Jene, die mich nicht annehmen und an der Echtheit meiner Botschaften zweifeln, sollen nicht wie Wasser auf das Feuer sein! Ich bin mit euch mit dem Segen, den Gott euch durch mich gibt.

 

Kurescek, 4. September 1993


Gelobt sei Jesus Christus! Es gibt keine wahre Freude ohne Glück, dieses aber ist nur in Gott. Wer mit mir ist, der ist in Gott, denn ich bin die Mutter des Sohnes durch Gott Vater geworden. Bleibt in meinem Herzen, denn nur so werdet ihr siegen. Die Zeiten, die vor euch sind, werden nicht leicht sein, aber jene, die Gott und mir treu bleiben, werden siegen.

Mein Sohn, dir steht eine schwere Prüfung bevor. Das Kreuz wird schwer sein, aber du wirst es bestehen, weil ich mit dir bin. Es wird so schwer sein, als ob die ganze Welt über dir zusammenbrechen würde, aber alles wird sich aufhellen.

Ich segne alle, die ihr hier seid, mit Dankbarkeit und jene, für die ihr bittet. Mein Segen begleite alle, die sich mühen, daß meine Stimme in die Welt vordringt. Die göttlichen Rufe und Warnungen, die ihr empfangt, sind ein Ausfluß der göttlichen Liebe, damit alle gerettet würden. Ihr braucht Kraft und Weisheit, diese aber könnt ihr nur von einer Quelle bekommen. Hört auf das Evangelium und auf meine Botschaften und bleibt treue Glieder der Kirche!

Priester, meine geliebten Söhne, ich liebe euch. Jene seid ihr mir eine besondere Freude, die ihr meine Nähe wünscht und gerne in meine Kirchen kommt, die ihr die euch anvertrauten Menschen in mein Herz führt. Mein Segen komme über euch und durch euch auf alle Menschen, besonders auf die Kranken und Einsamen.

 

Kurescek, 1. Oktober 1993


Gelobt sei Jesus Christus! Geliebte Töchter und Söhne, wie schön ist es für uns, wenn wir mit aufrichtigem Herzen beisammen sind und nicht mit verdeckten Absichten. Wer diese Schönheit nicht empfindet, der ist mir noch nicht so nahe gekommen, daß ich ihn umarmen könnte. Bleiben wir zusammen, und es wird für euch schöner und leichter sein. Neuerdings lade ich euch zum Rosenkranzgebet ein. Das Gebet soll eure Waffe und euer Schutz im geistigen Kampf sein. Betet gerne den Rosenkranz, denn er ist neben den Meßgebeten das zentrale Gebet. Der Gipfel des Gebetes und der Nähe Gottes ist die Anwesenheit bei der hl. Messe und die Entdeckung der Geheimnisse des Rosenkranzes.

Mein Sohn, komm hierher, wann du kannst. Du bist nicht mehr an den ersten Samstag gebunden. Bete oft vor dem Tabernakel, in dem das Allerheiligste ist. Auch dort werde ich dir begegnen, vor allem in der Zeit der Bedrängnis. Wie mein Sohn im Garten Getsemani die Stärkung durch den Engel erhalten hat, so wirst auch du meine Stärkung in der Not erhalten. Denn es wird dir vorkommen, als hätten dich alle verlassen. Schon jetzt sage ich dir, ich werde mit dir sein.

Bete viel und opfere deine Leiden für meine Söhne, die Priester, auf; vor allem für jene, die zu weit von mir entfernt und in gefährlichen Prüfungen sind.

Ich segne alle meine Kinder, jene, die einen gesunden geistigen Blick haben, aber auch jene, die geistig blind sind.

 

Kurescek, 4. November 1993


Gelobt sei Jesus Christus! Ich bitte euch, meine Kinder, meine Botschaften nicht dem Buchstaben, sondern dem Geiste nach zu begreifen. Der Buchstabe tötet und erlaubt euch nicht, richtig zu verstehen. Bittet den Geist um seelisches Begreifen. Es gibt nur deshalb gegenüber meinen Botschaften viele Widerstände, weil der Buchstabe nicht fähig ist, das zu sagen, was der wahre Inhalt meiner Botschaften ist.

Priester, meine geliebten Söhne! Entsagt dem materiellen Wohlstand, der euch allzusehr beschäftigt und euch von der Geistigkeit wegführt. Ihr seid Hirten! Weidet eure Herde! Eure Verantwortung ist groß. Betet, damit ihr nicht in Versuchungen fallet.

Ich segne alle meine Kinder, besonders die Leidenden, Kranken und Schwachen.

 

Kurescek, 2. Dezember 1993


Gelobt sei Jesus Christus! Preise den Herrn und sei ihm dankbar, weil er dich berufen und sich dir geoffenbart hat. Sage den Menschen, daß ich dir am 10. Juni 1989 versprochen habe, daß du Priester wirst. Damals gab es keine Hoffnung, doch du hast mir vertraut. Mein Sohn, du bist mein geliebter Priester geworden. Die Botschaften für die anderen wirst du von jetzt an nur noch gelegentlich erhalten. Es wird dir eingegeben, was du schreiben und was du reden sollst, und das teile den Menschen mit. Nach einiger Zeit werdet ihr, du und die anderen Menschen, verstehen, was ich dir jetzt auftrage. Das ist der Anfang deiner neuen Sendung.

Sei ohne Sorgen. Deine Aufgabe besteht im Gebet und darin, dich vor der Versuchung der Überheblichkeit und vor der Entfernung vom göttlichen Willen zu hüten. Sei vorsichtig, daß du nichts von dem, was dir eingegeben wird, wegnimmst oder änderst.

Bei dir werden noch mehr Menschen Hilfe suchen, schau aber, daß du nicht allein und im eigenen Namen handelst. Der Herr ist deine Kraft, Weisheit und dein Wissen.

Opfere die hl. Messen, opfere aber auch dich selbst ganz auf.

Sei treu dem Versprechen, das du abgegeben hast, als du Priester geworden bist. Sei treu und gehorsam Gott, der Kirche, dem Bischof und durch ihn dem Hl. Vater. Das wird die Quelle deiner Kräfte sein.

Ich segne dich, ebenso alle Priester, meine geliebten Söhne, und alle meine Kinder.