Die Botschaften Königin des Friedens 1993:
Kurescek, 2. Jänner 1993
Der himmlische Vater, der Schöpfer des Alls,
hat in Seiner unendlichen Liebe allzeit für das Menschengeschlecht
gesorgt. Er hat Sein Volk durch Patriarchen und Propheten geführt.
Wenn das Volk den Willen Gottes beachtet hat und danach gelebt
hat, begleitete es der Segen, Ungehorsam aber wurde von schlimmen
Folgen begleitet.
Auch jetzt führt Gott ebenso sein Volk. Seinen
Willen verkündet er durch die Kirche, durch ihre Dokumente,
die der Heilige Vater durch Eingebung des Heiligen Geistes veröffentlicht.
Ebenso spricht Gott durch mich, die ich eure Mutter bin. Die Dokumente
der Kirche, die der Heilige Vater herausgibt, und meine Botschaften
sind das Werk des Heiligen Geistes.
Die Menschheit und auch die einzelnen, die nach dem
Willen des Vaters leben, begleitet der Segen, Ungehorsam aber
hat schlimme Folgen.
Priester, meine geliebten Söhne! Erkennt, was
Gott zu euch durch die Kirche und ihre Dokumente spricht, die
nach der Eingebung des Heiligen Geistes niedergeschrieben sind.
Lebt auch meine Botschaften, die mir mein Sohn aufträgt.
Lehrt die Menschen und ihr werdet eure Verantwortung
für die Seelen, die euch anvertraut sind, erfüllen,
ihr werdet an Gottes Hilfe und Segen teilhaben, ihr selbst werdet
das Wirken Gottes erleben.
Ich bete mit euch für die Gehorsamen und die
Ungehorsamen; alle, die bemüht sind, nach dem Willen Gottes
zu leben, segne ich aber auch.
Kurescek, 6. Februar 1993
Gelobt sei Jesus Christus! Wie wohl ist mir ums Herz,
wenn ich euch immer zahlreicher werden sehe. Besonders segne ich
jene, die von weither gekommen sind, und diejenigen, die sich
bemühen, daß möglichst viele Menschen meine Stimme
hören mögen und den Willen der Heiligen Dreifaltigkeit,
der euch durch mich mitgeteilt wird; und jene, die sich bemühen,
daß meine Stimme auf der ganzen Welt gehört werde.
Von neuem teile ich euch den Wunsch Gottes mit, für
den Frieden, für die Einheit in der Kirche zu arbeiten und
zu sorgen. Priester und alle Gläubigen, seid mit euren Bischöfen!
Betet und bemüht euch, daß der böse Geist, der
in die Kirche Uneinigkeit, Ungehorsam und Entzweiung hineinträgt,
ohne Kraft und Einfluß bleibt.
Seid einander Licht, Hilfe und Stütze. Urteilt
nicht, sondern liebt.
Priester, meine geliebten Söhne! Dank sei allen,
die ihr treu seid und nicht auf jene achtet, die bei eurer Liebe
zu mir, eurem Eifer und eurer Treue stolpern und fallen. Das Licht
zeigt den Weg aus der Finsternis.
Traurig bin ich über jene Priester, die sich
zufriedengeben in ihrem Wohlbehagen, in ihren Irrtümern,
die entzweit sind, gebunden an die Güter dieser Welt und
sogar treulos. Verurteilt sie nicht, betet für sie, liebt sie
und zeigt ihnen mit eurem Beispiel den Weg.
Mit großer Freude segne ich alle, besonders
die Kranken, mit dem Kreuz Beladenen, und meine treuen Söhne,
die Priester, die immer bereit sind, Gott und den Menschen zu
dienen.
Kurescek, 10. Februar 1993
Am dritten Jahrestag der ersten Botschaft von Kurescek:
Gelobt sei Jesus Christus! Drei Jahre bin ich auf
besondere Weise an diesem Ort. Das ist schon seit langem mein
Ort. Alle, die ihr die Augen und das Herz offen hattet, konntet
in diesen Jahren meine Anwesenheit und mein Wirken sehen und erleben.
Ich verspreche, daß mit dem Bau der neuen,
der Heiligen Dreifaltigkeit geweihten Kirche auf dem Kurescek
auch die Kirche wachsen und sich geistig bereichern wird. Nicht
nur hier, an vielen Orten der Welt werden Kirchen aufleben, die
schon beinahe tot sind.
Ich bin die Königin des Friedens. Vertraut mir!
Beseitigt die Feindseligkeit und stoppt den Krieg mit Gebet, Vergebung
und Aussöhnung.
Der diesjährige Monat Mai soll besonders dem
Gebet und der Tätigkeit für die Aussöhnung gewidmet
sein, damit die himmlischen Mächte das Böse und die
Finsternis besiegen, die zwischen die Völker und in die Kirche
eindringen. Vereinigt euch mit mir, und wir werden siegen.
Die Botschaften, die ich in Medjugorje und auf dem
Kurescek gebe, ergänzen einander, darum nehmt sie als Einheit
an, als eine einzige Anrede Gottes. Nur weniges davon bezieht
sich nur auf Kurescek. Die Botschaften sind für die ganze
Welt bestimmt.
Priester, meine geliebten Söhne! Heute freue
ich mich besonders über alle Priester, die sich mir weihen,
sich in meinen Dienst stellen und zu mir pilgern. Ein besonderer
Segen seid ihr, meine Söhne, die ihr nicht auf das Anstoßnehmen
der anderen achtet und zu mir nach Medjugorje und auf den Kurescek
pilgert. Deshalb segne ich euch mit großer Freude, damit
ihr noch stärkere Leuchten und lebendige Zeugen sein möget,
wie Gott durch mich Seinen Segen ausgießt.
Kurescek, 6. März 1993
Wir beteten gemeinsam den Hl. Kreuzweg. Bei der
12. Station (Jesus stirbt am Kreuze) erschien während des
Gebetes Maria, die Königin des Friedens. Wie jedesmal fiel
ich auf den Boden. Maria sprach: "Siehe, die Liebe Gottes."
Darauf verschwand sie, und an ihrer Stelle sah ich drei Kreuze,
in der Mitte Jesus und auf den beiden Seiten die zwei Schächer.
Als ich zu Jesus aufblickte, verwandelte sich mein Körper
in eine einzige furchtbar leidende Masse. Der Schmerz dauerte
nicht lange, er wurde durch eine Glückseligkeit und Liebe
überdeckt oder vernichtet, die ich bis jetzt noch nie so
erlebt hatte. Diese Liebe war nicht mein, sondern die des Herrn.
Während dieses Gefühls der Seligkeit und der Liebe hörte
ich eine unbekannte, gedämpfte Stimme: " Das ist jene
Liebe, die stärker ist als das Leid." Darauf sah ich
eine unendliche Menschenmenge. Im Vordergrund waren Priester,
Bischöfe, Ordensmänner und Ordensfrauen. Sie waren zwar
zwischen den anderen Leuten, doch sie waren in der Mehrzahl. Und
die gedämpfte Stimme sagte mir wieder: "Das ist die
Menschheit der ganzen Welt und aller Zeiten." Da hörte
ich die Stimme Jesu Christi: "Vater verzeih ihnen, denn sie
wissen nicht, was sie tun."
Vor mir zeigten sich wieder die Kreuze und einige
Personen, die unter den Kreuzen standen. Es ertönte ein furchtbares
Geschrei mit Beleidigungen. Der rechte Schächer aber schaute
zum Herrn und sprach: "Jesus, denk an mich, wenn du in dein
Reich kommst." Und der Heiland blickte ihn an und erlöste
ihn: "Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein."
Jesus schaut auf uns, auf die ganze Menschenmenge,
und sein Blick richtet sich auf eine Frau, die ich als Mutter
Maria erkenne. Auf ihrer Rechten steht ein Mädchen, auf
der Linken ein Jüngling. Jesus sagt zu Maria: "Frau,
siehe dein Sohn!" Dann blickt er den Jüngling und das
Mädchen an und sagt: "Sieh, deine Mutter."Als er
das sagt, schaut er über die ganze Menge. Eine unbekannte
Stimme sagt noch: "Von nun an habt ihr eine Mutter, und sie
hat euch."Christus streckt seine Hände aus, als ob sie
nicht angenagelt wären, und umarmt die ganze Menge.
Nach dieser Umarmung sah und hörte ich nichts
mehr. Als ich zu mir gekommen war, weinte ich vor Glück,
Ergriffenheit und einer besonderen Fülle. Es war ein großes
Glück, die kurzfristigen schrecklichen Schmerzen zu erleben
und das Überfließen dieser Schmerzen in Liebe, mit
welcher der Herr die Welt erlöst hat. Das alles ist unbeschreiblich.
Kurescek, 3. April 1993
Gelobt sei Jesus Christus! Beim Feiern der größten
Ereignisse in der Erlösungsgeschichte der Menschheit, das
vor euch liegt, entdeckt mit Staunen die göttlichen Geheimnisse
über den Preis, mit dem uns der Vater erlöst hat.
Noch immer rufe ich euch auf und lade zum Gebet ein.
Betet und lebt nach dem Evangelium. Nur dies ist eure Waffe gegen
das Böse, nur so werdet ihr eure Probleme lösen.
Bewundert nicht die Schönheit meiner Botschaften,
sondern nehmt sie an und lebt nach ihnen.
Verharrt in Einheit und bemüht euch um die Einheit
in der Kirche. Seid verbunden mit den Priestern und den Bischöfen.
Redet und verbreitet keine schlechten Dinge über eure Priester.
Auch wenn irgendeiner von ihnen kein guter Mensch ist, ist er
als Priester ein Spender der göttlichen Gnaden.
Priester, meine geliebten Söhne! Gebt acht,
daß ihr nicht hinter den Schafen geht, die von euch kräftigere
Nahrung erwarten. Geht der Herde voran und horcht auf jene, die
hungern und dürsten nach dem Gebet und nach dem Wachstum
des Geistes. Schaut nicht auf die Mehrheit, die sich mit einer
geistigen Oberflächlichkeit zufrieden gibt; schaut vielmehr
auf jene kleine Zahl von Schafen, sei es nur eines oder zwei,
die mit euch beten wollen und von euch Hilfe zum Wachstum des
Geistes erwarten. Diese zwei Schafe sind Samen und Segen für
die Pfarre, sie werden nicht allein bleiben.
Öffnet die Herzen, damit ihr den österlichen
und meinen Segen empfangen könnt.
Meinen besonderen Segen gebe ich den Behinderten,
den Kranken, den Alten und Verlassenen.
Kurescek, 8. Mai 1993
Ich bin die Mutter der Kirche, darum seid mit mir
wie lebendige Glieder, verwachsen mit dem Leib, dessen Haupt mein
Sohn ist. Lehnt den Wildwuchs ab und habt Angst vor ihm. Nur das
vollkommene Verwachsensein mit dem Leib der Kirche sichert euch
die richtige geistige Nahrung. Der Teil, der vom Leib getrennt
ist, ist dem Sterben ausgesetzt.
Ich habe euch schon eingeladen, euch heuer im Monat
Mai besonders im Gebet zu vereinen und noch mehr nach dem Evangelium
zu leben, denn nur so werdet ihr das Böse der finsteren Kräfte
besiegen. Wo immer ihr seid, in welcher Kirche auch immer, verbindet
euch mit mir und durch mich mit der Heiligsten Dreifaltigkeit,
in der eure Kraft und Rettung ist. Fürchtet euch nicht, wir
werden siegen. Ein gesunder Leib, der sich mit reiner Kost nährt,
ist gegen Krankheit widerstandsfähig.
Der 13. Mai ist auf besondere Weise mein Tag. Seid
an diesem Tag wenigstens eine Stunde mit mir, beten wir zusammen
für die Heiligkeit und Treue der Priester und aller, die
ein Gelübde abgelegt haben.
Priester, meine geliebten Söhne! Liebt einander
und schenkt einander Aufmerksamkeit. Wenn einer krank wird oder
fällt, laßt ihn nicht ohne Hilfe. In euren Herzen soll
kein Urteil sein, nur die Liebe heilt und hebt die Gefallenen
auf. Ich bin mit euch, fürchtet euch nicht. Nur derjenige,
der ohne Mutter ist, ist ungeschützt und hilflos, er ist
ein Waisenkind, das im Leben gefährlich hin und her geworfen
wird. Bleibt bei mir als die geliebten Söhne, und ihr werdet
geborgen sein.
Ihr alle, meine Kinder, sorgt besonders für
die hilflosen, kranken und alten Menschen. Auch ihr werdet einst
hilflos und vereinsamt sein.
Mein Segen begleite und stütze euch. Helft auch
den Hilflosen, indem ihr ihnen meinen Segen überbringt.
Kurescek, 5. Juni 1993
Gelobt sei Jesus Christus! Die Gier nach irdischen
Gütern, Wohlstand und Prunk beschäftigt den Menschen
voll. Er hat keine Zeit für gute Taten, für Gebet und
auch nicht für Gott. Darum bleibt auch der gläubige
Mensch beim oberflächlichen Glauben. Das Licht wird immer
schwächer, bis es schließlich erlischt. Die Dunkelheit
beginnt zu herrschen, und die dunklen Kräfte erreichen ihr
Ziel. Der Freund wird zum Feind, der Angegriffene zum Angreifer.
Die Familien zerfallen, gute nachbarliche Beziehungen verändern
sich in Spannung und Streit.
Wo die geistige Dunkelheit zu herrschen beginnt,
wachsen Hochmut und das Gefühl der Unabhängigkeit von
Gott, das Gefühl der Freiheit, was in Wirklichkeit Sklavendienst
für die dunklen Mächte ist.
Wenn die Dunkelheit das Licht im Herzen des Priesters,
des Christen, welche die Gnade Gottes schon verspürt haben
und denen die Offenbarung schon zuteil geworden ist, verdrängt
hat, ist mein Schmerz noch größer. Mein Sohn leidet
mit mir im mystischen Leib, wenn die angegriffenen Gläubigen
sich in Angreifer und Sucher des Unfriedens und der Feindschaft
verwandeln. Deshalb lade ich euch ein und rufe euch auf, das Evangelium
und die Botschaften zu leben, die Gott durch mich gibt. Löscht
das Feuer der Spannung und der Uneinigkeit in der Kirche. Bleibt
dicht an der Seite des Heiligen Vaters und eurer Bischöfe.
Zur Einheit mit den Bischöfen lade ich besonders meine geliebten
Söhne, die Priester, ein.
Wegen der Treue zu Gott, zum Evangelium und meinen
Botschaften und und wegen der geistigen Vertiefung werdet ihr viele
Verurteilungen, Anfeindungen, Unterstellungen und sogar Lügen
erfahren. Tröstet euch damit, daß euer Erlöser
vor euch das alles erfahren hat und er es durch euch auch heute
noch erfährt.
Ihr seid nicht allein, mit euch bin ich, eure Mutter
und mein Segen.
Kurescek, 3. Juli 1993
Gelobt sei Jesus Christus! Ich freue mich mit euch,
die ihr eng an meiner Seite seid, daß sich in der Welt die
Stimme verbreitet, die die Heiligste Dreifaltigkeit durch mich
an alle Menschen richtet. Meine Ratschläge, Warnungen und
Anleitungen dringen sehr langsam in die Herzen der Menschen, euch
allen aber bin ich dankbar, die ihr ein leuchtendes Vorbild seid.
Euer Gehorsam zum Evangelium und zu mir ist eine Botschaft für
jene, auf die ich noch warte, daß sie ihre Herzen für
das Licht und die Gnade, die durch mich vom Himmel kommt, öffnen.
Ich bange aber um jene meiner Kinder, die mit Unglauben, Mißtrauen
und Hartnäckigkeit verhindern, daß meine Flamme stärker
leuchtet . Darum lade ich euch ein, allen zu verzeihen und mit
mir für sie zu beten. Verzeiht auch dann, wenn euch die Pfeile
der Demütigung, Verdächtigung, Vorwürfe und Unterstellungen
treffen.
Seid wachsam und treu, denn ihr lebt in sehr ernsten
Zeiten, aber noch ernstere Zeiten stehen euch bevor. Denkt über
den Inhalt meiner Botschaften nach, lebt nach ihnen und vermittelt
sie anderen. Alle meine Töchter und Söhne, seid Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter bei der Verkündigung der göttlichen
Liebe und Gnade, die euch die Heiligste Dreifaltigkeit durch mich
sendet. Das ist
kein neues Evangelium, das ist die himmlische Hilfe
für das Leben nach dem Evangelium und für den Schutz
vor der Gefahr, die euch droht. Gott wünscht, daß alle
Menschen selig werden. Darum spricht er durch mich und gießt
eine besondere Gnade auf die Menschheit aus.
Priester, meine geliebten Söhne! Ihr alle, die
ihr euch mir und den Botschaften des Herrn, die er euch durch
mich gibt, öffnet, seid meine Freude. Traurig aber bin ich
über jene, die sich den Dokumenten verschließen, die
in der Kirche durch den Heiligen Geist entstehen. Die Unkenntnis
der kirchlichen Dokumente verursacht ein sich Stemmen gegen den
neuen geistigen Wind, der die Kirche erneuern und sie vor den
Strömungen des bösen Geistes und der dunkle Mächte,
auf die ich euch schon aufmerksam gemacht habe, beschützen
will
Meine Söhne, ihr Priester, ich liebe euch. Ich
möchte euch noch enger bei mir haben, damit ihr mich besser
hört und die göttliche Sorge, Liebe und Gnade erkennt,
die der Himmel durch mich der Kirche für Ihre Sendung schickt.
Kommt, ich warte auf euch. Ich will euch helfen.
Ich segne euch, die ihr hier versammelt seid, und
jene, die ihr mir empfohlen habt. Besonders segne ich die Kranken
und Schwachen.
Kurescek, 7. August 1993
Gelobt sei Jesus Christus! In meinem Herzen ist Freude,
weil sich das Flämmchen der Liebe zur Heiligsten Dreifaltigkeit
immer mehr entflammt, zu der euch meine Botschaften aneifern,
die Gott durch mich der Menschheit gibt. Verbreitet sie auf der
ganzen Welt, denn die Botschaften sind der Ausdruck der besonderen
Gnade Gottes. Mit dieser Gnade möchte euch die Hand Gottes
schützen, die Richtung zeigen und auf Gefahren aufmerksam
machen, sie gibt euch die Mittel und zeigt euch die Möglichkeiten,
euch durch die Kraft des Heiligen Geistes innerlich zu erneuern,
euch erfolgreich gegen die Mächte des Bösen einzusetzen,
die mit großer Kraft und List auf Einzelne und auf die Kirche
Druck ausüben.
Die Kirche ist erlöst, und sie erlöst.
Lebt als erlöste Glieder des Leibes und erlöst. Der
Sohn Gottes wurde für alle Menschen geopfert.
Seid wachsam und schafft in der Kirche die Einheit,
die Einheit mit den Priestern, Bischöfen und dem Hl. Vater.
Leistet Widerstand gegen das Vordringen der nichtevangelischen
Ideen und nichtchristlichen Religionen. Die Bischöfe sind
die Hüter des wahren Glaubens, ihr, meine geliebten Söhne,
seid ihre Helfer. Darum seid dicht an ihrer Seite. Die Einheit
mit den Bischöfen ist eure Schutzmauer.
Betet, betet, und betet noch, um nicht vom rechten
Weg abzukommen. Der Rosenkranz ist eure Waffe. Stärkt das
Gebet mit Fasten und Werken der Buße.
Jene, die mich nicht annehmen und an der Echtheit
meiner Botschaften zweifeln, sollen nicht wie Wasser auf das Feuer
sein! Ich bin mit euch mit dem Segen, den Gott euch durch mich
gibt.
Kurescek, 4. September 1993
Gelobt sei Jesus Christus! Es gibt keine wahre Freude
ohne Glück, dieses aber ist nur in Gott. Wer mit mir ist,
der ist in Gott, denn ich bin die Mutter des Sohnes durch Gott
Vater geworden. Bleibt in meinem Herzen, denn nur so werdet ihr
siegen. Die Zeiten, die vor euch sind, werden nicht leicht sein,
aber jene, die Gott und mir treu bleiben, werden siegen.
Mein Sohn, dir steht eine schwere Prüfung bevor.
Das Kreuz wird schwer sein, aber du wirst es bestehen, weil ich
mit dir bin. Es wird so schwer sein, als ob die ganze Welt über
dir zusammenbrechen würde, aber alles wird sich aufhellen.
Ich segne alle, die ihr hier seid, mit Dankbarkeit
und jene, für die ihr bittet. Mein Segen begleite alle, die
sich mühen, daß meine Stimme in die Welt vordringt.
Die göttlichen Rufe und Warnungen, die ihr empfangt, sind
ein Ausfluß der göttlichen Liebe, damit alle gerettet
würden. Ihr braucht Kraft und Weisheit, diese aber könnt
ihr nur von einer Quelle bekommen. Hört auf das Evangelium
und auf meine Botschaften und bleibt treue Glieder der Kirche!
Priester, meine geliebten Söhne, ich liebe euch.
Jene seid ihr mir eine besondere Freude, die ihr meine Nähe
wünscht und gerne in meine Kirchen kommt, die ihr die euch
anvertrauten Menschen in mein Herz führt. Mein Segen komme
über euch und durch euch auf alle Menschen, besonders auf
die Kranken und Einsamen.
Kurescek, 1. Oktober 1993
Gelobt sei Jesus Christus! Geliebte Töchter
und Söhne, wie schön ist es für uns, wenn wir mit
aufrichtigem Herzen beisammen sind und nicht mit verdeckten Absichten.
Wer diese Schönheit nicht empfindet, der ist mir noch nicht
so nahe gekommen, daß ich ihn umarmen könnte. Bleiben
wir zusammen, und es wird für euch schöner und leichter
sein. Neuerdings lade ich euch zum Rosenkranzgebet ein. Das Gebet
soll eure Waffe und euer Schutz im geistigen Kampf sein. Betet
gerne den Rosenkranz, denn er ist neben den Meßgebeten das
zentrale Gebet. Der Gipfel des Gebetes und der Nähe Gottes
ist die Anwesenheit bei der hl. Messe und die Entdeckung der Geheimnisse
des Rosenkranzes.
Mein Sohn, komm hierher, wann du kannst. Du bist
nicht mehr an den ersten Samstag gebunden. Bete oft vor dem Tabernakel,
in dem das Allerheiligste ist. Auch dort werde ich dir begegnen,
vor allem in der Zeit der Bedrängnis. Wie mein Sohn im Garten
Getsemani die Stärkung durch den Engel erhalten hat, so wirst
auch du meine Stärkung in der Not erhalten. Denn es wird
dir vorkommen, als hätten dich alle verlassen. Schon jetzt
sage ich dir, ich werde mit dir sein.
Bete viel und opfere deine Leiden für meine
Söhne, die Priester, auf; vor allem für jene, die zu
weit von mir entfernt und in gefährlichen Prüfungen
sind.
Ich segne alle meine Kinder, jene, die einen gesunden
geistigen Blick haben, aber auch jene, die geistig blind sind.
Kurescek, 4. November 1993
Gelobt sei Jesus Christus! Ich bitte euch, meine
Kinder, meine Botschaften nicht dem Buchstaben, sondern dem Geiste
nach zu begreifen. Der Buchstabe tötet und erlaubt euch nicht,
richtig zu verstehen. Bittet den Geist um seelisches Begreifen.
Es gibt nur deshalb gegenüber meinen Botschaften viele Widerstände,
weil der Buchstabe nicht fähig ist, das zu sagen, was der
wahre Inhalt meiner Botschaften ist.
Priester, meine geliebten Söhne! Entsagt dem
materiellen Wohlstand, der euch allzusehr beschäftigt und
euch von der Geistigkeit wegführt. Ihr seid Hirten! Weidet
eure Herde! Eure Verantwortung ist groß. Betet, damit ihr
nicht in Versuchungen fallet.
Ich segne alle meine Kinder, besonders die Leidenden,
Kranken und Schwachen.
Kurescek, 2. Dezember 1993
Gelobt sei Jesus Christus! Preise den Herrn und sei
ihm dankbar, weil er dich berufen und sich dir geoffenbart hat.
Sage den Menschen, daß ich dir am 10. Juni 1989 versprochen
habe, daß du Priester wirst. Damals gab es keine Hoffnung,
doch du hast mir vertraut. Mein Sohn, du bist mein geliebter Priester
geworden. Die Botschaften für die anderen wirst du von jetzt
an nur noch gelegentlich erhalten. Es wird dir eingegeben, was
du schreiben und was du reden sollst, und das teile den Menschen
mit. Nach einiger Zeit werdet ihr, du und die anderen Menschen,
verstehen, was ich dir jetzt auftrage. Das ist der Anfang deiner
neuen Sendung.
Sei ohne Sorgen. Deine Aufgabe besteht im Gebet und
darin, dich vor der Versuchung der Überheblichkeit und vor
der Entfernung vom göttlichen Willen zu hüten. Sei vorsichtig,
daß du nichts von dem, was dir eingegeben wird, wegnimmst
oder änderst.
Bei dir werden noch mehr Menschen Hilfe suchen, schau
aber, daß du nicht allein und im eigenen Namen handelst.
Der Herr ist deine Kraft, Weisheit und dein Wissen.
Opfere die hl. Messen, opfere aber auch dich selbst
ganz auf.
Sei treu dem Versprechen, das du abgegeben hast,
als du Priester geworden bist. Sei treu und gehorsam Gott, der
Kirche, dem Bischof und durch ihn dem Hl. Vater. Das wird die
Quelle deiner Kräfte sein.
Ich segne dich, ebenso alle Priester, meine geliebten
Söhne, und alle meine Kinder.