Die Meinung des Herrn Erzbischofs Dr. Alois Sustar über die Botschaften
Pater Marijan Sef stellte an die Kommission für die Untersuchung über die Marienerscheinungen, die für die Laibacher Erzdiözese vom Erzbischof Dr. A. Sustar eingesetzt wurde, folgende drei Fragen:
1. Ist in der Einleitung zum Büchlein MARIJA KRALJICA MIRU NA KURESCKU (Maria, Königin des Friedens auf dem Kurescek) irgend etwas enthalten, was mit der Lehre der Kirche oder dem kirchlichen Lehramt nicht im Einklang steht
2. Ist der Inhalt der Botschaften im Einklang mit der Lehre der Kirche, dem kirchlichen Lehramt und mit den Prinzipien der Morallehre der katholischen Kirche?
3. Ist es möglich, die Anregungen, die in den Botschaften enthalten sind, für das persönliche Glaubensleben anzunehmen, und können diese anderen empfohlen werden?
Der Vorsitzende der Kommission, Prof. Dr. F. Orazem, antwortete, daß die Kommission über die Dinge, die sie untersucht, prinzipiell keine Auskünfte erteilt. Deshalb kann sie auf die gestellten Fragen nicht antworten. Die Kommission ist der Meinung, daß sich bezüglich der Fragen jeder nach seinem Gewissen richten soll.
P. M. Sef hat sich mit diesen drei Fragen an den H. Erzbischof gewendet und bekam folgende Antwort:
"Auf Deine drei Fragen, die Du im Brief vom 31. 10. 1993 den Mitgliedern der Kommission gestellt hast, kann ich Dir auf die ersten zwei Fragen positiv antworten. Bei der dritten Frage bitte ich um ein wenig Geduld, um nach der nächsten Sitzung von der Kommission die Meinung zu erhalten." Die Antwort des Herrn Erzbischofs bedeutet, daß weder in der Einleitung noch im Text des Büchleins MARIJA KRALJICA MIRU NA KURESCKU etwas enthalten ist, was der Glaubenslehre, der Moral und der kirchlichen Lehre widerspricht.
Die Antort auf die dritte Frage bekam P. M. Sef vom Herrn Erzbischof Anfang Mai (1994): "Es ist möglich".
Damit wurde noch keine Meinung zum übernatürlichen Ursprung der Botschaften abgegeben.